Beratung bei Sportverletzungen

Sportartspezifische Verletzungen oder chronische Beschwerden des Muskel- Sehnen-Skelettsystems bedürfen hinsichtlich der Wiederherstellung der sportlichen Trainings-und Leistungsfähigkeit besondere Beratung und Betreuung.

Beratung zu Sport bei chronischen Erkrankungen

Nicht nur zur Vorbeugung von chronischen Krankheiten, auch bei bereits vorliegenden chronischen Krankheiten hat Sport eine große Bedeutung. Eine kompetente sportmedizinische Beratung hilft den Sport individuell so einzusetzen, dass eine Leistungs- und Gesundheitsverbesserung resultiert.

Basis-Sporttauglichkeitsuntersuchung/Tauglichkeitsbescheinigung

  • Anamnese
  • körperliche Untersuchung
  • ggf. EKG
  • Ausstellen einer Tauglichkeitsbescheinigung

Sportmedizinische Untersuchung/Laktatdiagnostik

Diese Untersuchung richtet sich nach Empfehlung der Leitlinie „Vorsorgeuntersuchung im Sport“ der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin an alle leistungsorientierten Sportler und und Sportler mit Risikofaktoren in jedem Alter. Sie sollte ab dem 40. Lebensjahr alle 1-2 Jahre durchgeführt werden.

Laufberatung/Ernährungsberatung bei Sportlern

Mehrmaliges Ausdauertraining pro Woche stärkt die Immunabwehr.

Leistungstraining fordert jedoch das Immunsystem heraus und führt zu erhöhter Infektrate und typischen Laufbeschwerden im Muskel/Sehnenapparat (z. B. Läuferknie, Achillessehnenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden).

Aku/Kinesiotaping

Wir bieten zwei therapeutische Methoden zur Behandlung von Schmerzen im Bereich des Muskel- und Bewegungsapparates an. Diese Methoden sind das Kinesio-Taping, entwickelt von dem japanischen Arzt und Chirotherapeuten Kenzo Kase, und das daraus entstandene Aku-Taping. Sie finden Anwendung bei Bandverletzungen, Schwellungen, Gelenkinstabilitäten, Schmerzen, Arthrose, Muskelverletzungen, Lymphabflussstörungen, Nervenreizsyndromen oder Durchblutungsstörungen.

Im Gegensatz zum schulmedizinischen Ansatz der Ruhigstellung mit starren Verbänden oder klassischen Tapes, wird die natürliche Bewegung des Menschen als wesentlichste Grundlage beider Therapieformen gesehen. Da der Mensch sich Tag und Nacht bewegt, wirken die verwendeten elastischen Tapes somit 24 Stunden täglich, anders als beispielsweise eine 30-minütige physiotherapeutische Behandlung. Es handelt sich um eine aktivierende, nicht immobilisierende Therapiemethode.

Beim Kinesio-Taping werden elastische Tapes unter anatomischen Gesichtspunkten in einer entsprechenden Klebetechnik über vorgedehnte Muskel- und Gelenkzonen geklebt. Durch die permanente Verschiebung der Haut gegen die Unterhaut und der dort befindlichen Blut- und Lymphgefäße kommt es zur positiven Beeinflussung der darunter liegenden beeinträchtigten Muskeln und Gelenke. Neben der Aktivierung von Heilungsvorgängen im Körper unterstützt und aktiviert Taping das Bewegungs- und Nervensystem. In der Sportmedizin wird Taping bei bestimmten Verletzungsmustern im Rahmen der frühfunktionellen Behandlung zur Verbesserung des Lymphabflusses und der Durchblutung und damit zur Verbesserung von Beweglichkeit, Kraft und Koordination eingesetzt.

Beim Aku-Taping werden die anatomischen Gesichtspunkte durch diagnostische und therapeutische Regeln der Chinesischen Medizin ergänzt.

Taping ist immer eine unterstützende Therapie, die zusätzlich zu einer schulmedizinisch und ganzheitlich orientierten Basistherapie, in Betracht gezogen werden kann. Taping heilt keine Gelenkarthrosen oder Bandscheibenvorfälle, sondern unterstützt wichtige Reparaturmechanismen des Körpers.

Das Tape weist Elastizitätseigenschaften ähnlich der menschlichen Haut hinsichtlich Dicke, Schwere und Dehnfähigkeit auf. Das Tape ist luft-, feuchtigkeits- und flüssigkeitsdurchlässig.
Man kann mit dem Tape duschen, Sport treiben und in die Sauna gehen. Die selbsthaftende Beschichtung ist gut verträglich, latex- und wirkstofffrei und wird über Körperwärme aktiviert.

Vor Anwendung sollte die Haut nicht eingecremt und nicht frisch rasiert sein, um Hautirritationen zu vermeiden (Rasur am Vorabend bei starker Körperbehaarung empfohlen).
Eine Tape-Behandlung kann je nach Krankheitsbild einmalig oder mehrmals (z. B. in wöchentlichen Abständen) durchgeführt werden. Auch regelmäßige Behandlungen chronischer Beschwerden oder protektive Tape-Anlagen z. B. vor starken sportlichen Belastungen sind möglich. Bei korrekter Anlage hat Taping keinerlei Nebenwirkungen.